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Der Valentinstag - mehr als nur ein Brauch

Die Tradition, am Valentinstag Geschenke an Freunde und Geliebte zu machen, geht auf den Bischof Valentin von Terin zurück, der im 3. Jahrhundert, entgegen des kaiserlichen Befehls, Soldaten kirchlich traute. Die durch ihn geschlossenen Ehen galten als besonders gesegnet und glücklich und er untermauerte gerne seine guten Wünsche an das Brautpaar mit Blumengeschenken aus seinem eigenen Garten. Auf der ganzen Welt erinnern sich deshalb heute Liebespaare und gute Freunde an ihre gegenseitige Liebe und Zuneigung, in dem sie sich am Valentinstag Geschenke machen und Rosen überreichen.

Brauch des Valentinstag

Brauch und Herkunft des Valentinstags

Die Beliebtheit des Valentinstags geht auf ein Gedicht, des aus England stammenden Schriftstellers Geoffrey Chaucer zurück. Das Gedicht "Parlament der Vögel" wurde im Jahr 1383 durch Chaucer zur Valentinsfeier des Königs Richards II. angefertigt und öffentlich vorgetragen. Die Handlung bezieht sich darin auf das Liebesleben der Vögel, die sich am Valentinstag um die "Göttin Natur" versammeln, um das Finden eines Partners zu erleichtern. Entsprechend des Gedichtes führten die Engländer den Brauch fort, sich am Vorabend oder direkt am Valentinstag mit Gleichgesinnten zu treffen, um einen Lebenspartner zu finden. Dieser Brauch wurde durch den steigenden Tourismus in den folgenden Jahrzehnten in vielen Ländern Europas und schließlich auch in den USA übernommen. Zudem begannen die neu gebildeten Paare, sich gegenseitig mit Blumen zu beschenken. Später war es auch üblich, seinem Lebenspartner teuren Schmuck, ein gutes Parfüm oder exotische Schokolade zu schenken. Mittlerweile findet dieser Brauch auch in China, Brasilien und Südafrika eine große Verbreitung. Zu einer Besonderheit gehört Italien, wo sich verliebte Paare an einer Brücke oder einem Gewässer treffen, um den Abend dort gemeinsam unter freiem Himmel verbringen zu können. Hier bringen sie häufig ein, mit jeweiligen Namen und Datum graviertes Liebesschloss an, dessen Schlüssel von beiden Partnern in das Wasser geworfen wird. Währenddessen hat man die Möglichkeit einen Wunsch zu äußern. Die meisten wünschen sich dabei, die ewige Liebe gefunden zu haben. Selbstverständlich ist es auch in Italien ein Brauch, dem Partner ein teures Geschenk als Symbol für die Liebe zu überreichen. Dieses soll zeigen, dass stets an den Partner gedacht wird und jenes Geschenk die Wertschätzung des Anderen beweist.